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Erweiterte Führungszeugnisse

Einleitende Worte:
In den Jugendverbänden wird das Thema "sexualisierte Gewalt in den Strukturen der Verbandsarbeit" seit Jahren intensiv aufgegriffen – aus eigener Initiative und in Verantwortung für das Wohl der jungen Menschen.

Die Frage der Prävention sexualisierter Gewalt in den eigenen Reihen wird also schon lange mit hoher Priorität und Ausdauer bearbeitet. Flächendeckend wurden/ werden in den Jugendverbänden umfassende Präventionskonzepte eingeführt. Darüber hinaus leisten Jugendverbände in ihrer Arbeit einen zentralen Beitrag gegen Gewalt an Kindern. Sie stärken Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit und unterstützt sie, eigene Grenzen zu erkennen und selbstbewusst zu artikulieren.

Für die Prävention haben Führungszeugnisse kaum eine Bedeutung.

Der Grund: Sie sind lediglich ein Instrument, um bereits einschlägig vorbestrafte Personen von einer Tätigkeit in der Jugendhilfe abzuhalten.

 

Die gesetzliche Grundlage : §72a
Die Pflicht, Führungszeugnisse in bestimmten Fällen von Ehrenamtlichen vorlegen zu lassen, regelt für freie Träger wie die Jugendverbände der § 72a Absatz 4 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Dieser wurde durch das Bundeskinderschutzgesetz zum 1. Januar 2012 eingefügt.

Der Absatz lautet: Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen durch Vereinbarungen mit den Trägern der freien Jugendhilfe sowie mit Vereinen im Sinne des § 54 sicherstellen, dass unter deren Verantwortung keine neben- oder ehrenamtlich tätige Person, die wegen einer Straftat nach Absatz 1 Satz 1 rechtskräftig verurteilt worden ist, in Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, betreut, erzieht oder ausbildet oder einen vergleichbaren Kontakt hat. Hierzu sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit den Trägern der freien Jugendhilfe Vereinbarungen über die Tätigkeiten schließen, die von den in Satz 1 genannten Personen auf Grund von Art, Intensität und Dauer des Kontakts dieser Personen mit Kindern und Jugendlichen nur nach Einsichtnahme in das Führungszeugnis nach Absatz 1 Satz 2 wahrgenommen werden dürfen.

 


 

Die Vereinbarung für Duisburg:

"Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe schließen mit den Trägern der freien Jugendhilfe Vereinbarungen ..."
In Duisburg wurde folgende Vereinbarung zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
gem. § 72 a SGB VIII für ehren- oder nebenamtlich Tätige im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
erarbeitet.
- PDF Ansicht

 

Muster und Vorlagen für die Umsetzung:

- Beantragung eines erweitertes Führungszeugnisses 
   (Achtung: Erweiterte Führungszeugnisse sollen für ehrenamtlich tätige kostenlos sein!)
- Selbstverpflichtungserklärung

- Dokumentationsformular

 

Öffnungszeiten

 
Öffnungszeiten
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Dienstags:

10.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Mittwochs:

12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Donnerstags:

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