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Sternsingeraktion 2017

Sternsingeraussendung 2017 im Duisburger Rathaus

Duisburger Sternsinger bei der Aussendungsfeier im Rathaus 2017.

 

Segen bringen, Segen sein.

Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!

Der Klimawandel stand im Mittelpunkt der 59. Aktion Dreikönigssingen

 

Zum 59. Mal waren rund um den 6. Januar 2017 bundesweit die Sternsinger unterwegs. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ hieß das Leitwort der Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür gezogen sind. Mit ihrem Motto machten die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – darauf aufmerksam, wie sehr der Klimawandel das Leben von Menschen in aller Welt bedroht und wie gerade Menschen in den Industrieländern durch ihren sorglosen Umgang mit den natürlichen Ressourcen die Zukunft von Kindern in der Einen Welt bedrohen.

 

Klimawandel verursacht Armut, Hunger und soziale Spannungen

Die Sorge um die Umwelt und schwindende Ressourcen bestimmt das Leben eines Großteils der Bevölkerung Afrikas. Der Klimawandel und seine Folgen tragen entscheidend dazu bei, dass sich Armut und soziale Spannungen ausbreiten. Vor allem in ländlichen Regionen, wie der Turkana im Nordwesten Kenias, sind die Auswirkungen spürbar. Die Turkana, ohnehin eine der ärmsten Regionen des Landes, steht im Fokus der aktuellen Sternsingeraktion. Die Landschaft ist von immer längeren Dürreperioden gekennzeichnet, oft bleibt der nötige Regen monatelang aus. Weideland fehlt, die Tiere der ehemals als Nomaden lebenden Menschen haben nicht ausreichend zu fressen, vermehren sich nicht gut und geben zu wenig Fleisch und Milch. Traditionelle Lebensgrundlagen werden den Viehhirten entzogen. Die Kinder sind unter- und mangelernährt, was ihrer Entwicklung schadet. Ähnlich geht es den Fischern am Turkanasee, der mehr und mehr austrocknet und versalzt.

 

Die Hilfe der Sternsinger in der Turkana

Die katholische Kirche spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. Die Sternsinger unterstützen vor allem die Gemeinschaft St. Paul der Apostel, die seit 1987 in der Region Ernährungs- und Gesundheitszentren, Landwirtschafts- und Wasserprojekte sowie Bildungs- und Friedensinitiativen aufgebaut hat und koordiniert. Mit Hilfe der Sternsinger hat die Gemeinschaft unter anderem Staudämme und Wasserstellen errichtet sowie Landwirtschaftsprojekte ermöglicht. In den von der Gemeinschaft getragenen Schulen und Kindergärten werden bodenschonende Pflanzen angebaut, die mit wenig Wasser auskommen. In der konfliktreichen Grenzregion zu Äthiopien unterstützen die Sternsinger die Friedensarbeit zwischen traditionell verfeindeten Ethnien, deren Konflikte auch durch den Streit um Weideland und um Zugang zu den Wasserstellen für das Vieh immer wieder hochkochten. Auch dies eine Folge des Klimawandels.

 

Die Sternsinger setzen sich jedoch nicht nur in diesem Themenbereich für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt ein. Straßenkinder, Aids-Waisen, Flüchtlingskinder, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in rund 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut und versorgt, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Öffnungszeiten

 
Öffnungszeiten
Montags:geschlossen

Dienstags:

10.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Mittwochs:

12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Donnerstags:

15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags:

15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Kontakt

Telefon
0203 . 44 010 44

E-Mail
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